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	<description>Beratung für Strategie, Business Development und Kommunikation</description>
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		<title>Al-Jazeera in allen Büros</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 11:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>In jedem zweiten Office läuft zurzeit irgendein alter Compi mit Al-Jazeera. Man will dabei sein, wie sich die Revolten bis nach China und Belgien ausbreiten. Irgendwie erinnerts an die alten 68er-Tage. Und zwar nicht an die Politicos, die nachträglich die Geschichte usurpiert haben, sondern an die Hippies, die das Klima prägten: Man ist vereint im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In jedem zweiten Office läuft zurzeit irgendein alter Compi mit Al-Jazeera. Man will dabei sein, wie sich die Revolten bis nach China und Belgien <img src='http://www.infocoach.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ausbreiten. Irgendwie erinnerts an die alten 68er-Tage. Und zwar nicht an die Politicos, die nachträglich die Geschichte usurpiert haben, sondern an die Hippies, die das Klima prägten: Man ist vereint im Wissen, was man nicht will, kann aber nicht abschätzen, wohin die Reise geht. Die aktuelle Bewegung hat jedoch unmittelbare und weitreichende Bedeutung: Im Moment sind explodierende Öl- und Nahrungsmittelpreise daran, die Misere und damit das Revoltenpotenzial zu vergrössern. Chaos ist absehbar und ob daraus was Gescheites herauskommt ist fraglich. Neue repressive Regimes sind nur eine der Gefahren. Vor allem aber ist zu befürchten, dass die westlichen Länder nicht nur die Aufstände nicht unterstützen, sondern die Situation in bewährter Katastrophen-Kapitalismus-Manier (<a href="http://www.naomiklein.org/">Naomi Klein</a>) ausnutzen.  Jede neue Regierung in den betroffenen Ländern wird finanzielle Hilfe aus dem Ausland brauchen. Diese werden sie aber voraussichtlich nur dann bekommen, wenn sie das nationale Tafelsilber (z.B. Öl in Libyen) an Weltbank und ausländische Investoren verscherbeln und damit das Leiden der Bevölkerung perpetuieren. Solange die westliche Ländern, die mit der Unterstützung der jetzt verjagten Despoten mitursächlich für das Elend sind, ihr Verhalten und vor allem ihren Ethos nicht ändern, wird ein fundamentaler Wechsel nicht möglich sein. Die Verhinderung von Massakern, die Gewährung von Freiheit beim Wiederaufbau und vor allem ein internationaler Schuldenerlass &#8211; bei allen Auswirkungen auf das angeknackte Finanzsystem -, sind Notwendigkeiten. Wenn die Revolten nicht nach Europa und USA „überschwappen“ und hier eine Verhaltensänderung – von uns &#8211; bewirken, stehen die Chancen schlecht.</p>
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		<title>Nokia kooperiert mit Microsoft</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 09:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie heute morgen bekannt gegeben wurde, spannt Nokia mit Microsoft zusammen und verwendet Windows Phone als hauptsächliche Smartphone Strategie.</p> <p>Symbian wird nicht gekillt, sondern soll als &#8220;Franchise Plattform&#8221; damit versucht werden, die 200 Millionen Symbian Users zu behalten und &#8211; vermutlich &#8211; auf Windows zu bringen (&#8220;retain and transititon&#8221;). MeeGo soll ein längerfristiges &#8220;open-source mobile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie heute morgen bekannt gegeben wurde, spannt Nokia mit Microsoft zusammen und verwendet Windows Phone als hauptsächliche Smartphone Strategie.</p>
<p>Symbian wird nicht gekillt, sondern soll als &#8220;Franchise Plattform&#8221; damit versucht werden, die 200 Millionen Symbian Users zu behalten  und &#8211; vermutlich &#8211; auf Windows zu bringen (&#8220;retain and transititon&#8221;). MeeGo soll ein längerfristiges  &#8220;open-source mobile operating system&#8221; werden. Eigentlich kann dies nur bedeuten, dass sowohl Symbian und MeeGo aufs Eis gelegt werden. Wer jetzt noch in diese beiden Plattformen investiert ist, selber schuld (oder muss einen besonderen Dreh finden, vgl. Myriad im gestrigen Artikel.)</p>
<p>Microsofts Suchmaschine Bing und sein adCenter sollen zusammen mit Nokia Maps eine &#8220;lokale Such- und Anzeigen-Experience&#8221; werden.</p>
<p>Die Zusammenarbeit zwischen Nokia und Microsoft ist klar gegen die beiden Riesen Google und Apple gerichtet.&#8221; It&#8217;s now a three-horse race,&#8221; sagte Nokia&#8217;s CEO Elop heute morgen. Die neue Kooperation will sich also mit den beiden Spitzenpferden ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Im Internet kursiert dagegen der Kalauer: &#8220;Two turkeys don&#8217;t make an eagle.&#8221;</p>
<p>Ob der neue Vogel tatsächlich abhebt, wird wohl davon abhängen, wie die Zusammenarbeit mit den grossen Telcos aufgegleist werden wird. Auch diese sind gegen die Macht von Google und Apple gerichtet und kämpfen um einen Anteil am App- und Anzeigenmarkt auf den Mobilegeräten. Um überleben zu können, müssen Nokia und Microsoft den Telcos ihre zukünftigen Geräte andrehen können, werden darum den Telcos wohl Zugeständnisse hinsichtlich App- und Anzeigenverkauf machen müssen. Wenn aber Nokia. MS und die Telcos es nicht fertig bringen, zusammen ein insgesamt sinnvolles Ökosystem aufzubauen, dass den Developern und vor allem den Usern mehr Attraktivität und Vorteile gegen über den Android und iPhone bietet, stehen die Chancen schlecht . So zerstritten die Telcos untereinander  und so raffgierig sie gegenüber ihren Kunden sind, ist jedoch kaum zu erwarten, dass es Nokia und Microsoft gelingen wird, eine neues, drittes Ökosystem neben Apple und Google aufzubauen.</p>
<p>Vielmehr wird wohl so sein, dass nicht neu drei Spitzenpferde nebeneinander galoppieren werden, sondern eher so wie bisher, dass mit Nokia, Microsoft und den Telcos drei lahme Gäule hinter den beiden Führenden hinten her humpeln werden. Und die drei haben nichts besseres verdient. In den letzen zehn Jahren waren ihre Strategien einzig darauf ausgelegt, User und Entwickler zu schröpfen.Um das verlorene Vertrauen wett zu machen, wird es wohl nur eine Lösung geben: Massiv attraktivere Geräte und ein Super-Apps-Ökosystem: Da aber nicht zu erwarten ist, dass Microsoft und Nokia plötzlich mit Super-Geräten und einem tauglichen Ökosystem aufwarten werden, bleibt ihnen vorerst nur eine Schiene: Günstigere Geräte. Und das sind nicht eben gute Aussichten für Nokia und Microsoft.</p>
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		<title>Myriad: Unterstützung für Android?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 11:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Google&#8217;s Android Plattform hat bekanntlich nach den iPhone die mobile Industrie revolutioniert. Vorgestern haben die Dübendorfer Myriad (ehemals Esmertec) ‘Alien Dalvik’ angekündigt. Mit dieser Virtual Machine sollen nun die meisten Android-Applikationen nicht nur auf den Google-Geräten, sondern auch auf gewöhnlichen Featurephones laufen können. Damit ergeben sich neue Einnahmemöglichkeiten für Mobiltelefongesellschaften und Betreiber von App-Stores. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google&#8217;s Android Plattform hat bekanntlich nach den iPhone die mobile Industrie revolutioniert. Vorgestern haben die Dübendorfer Myriad (ehemals Esmertec) ‘Alien Dalvik’ angekündigt. Mit dieser Virtual Machine sollen nun die meisten Android-Applikationen nicht nur auf den Google-Geräten, sondern auch  auf gewöhnlichen Featurephones laufen können. Damit ergeben sich neue Einnahmemöglichkeiten für Mobiltelefongesellschaften und Betreiber von App-Stores. Und nebenbei bei auch für die Entwickler von Adroid-Applikationen. Alien Dalvik soll die Android Package (APK) Files automatisch neu verpacken und ohne Geschwindigkeitsbeinträchtigung zum Laufen bringen. Der Markt, den sich Myriad damit erschliesst, könnte beachtlich sein. Die erste Plattform die angepeilt wird, ist Nokia&#8217;s MeeGo, andere Plattformen sollen in den nächsten Monaten bekannt gegeben werden. <a title="Myriad Alien Dalvik" href="http://www.myriadgroup.com/Media-Centre/News/Myriad-Announces-Alien%20Dalvik-Enables-Android-Apps-to-Run-on-Non-Android-Phones.aspx" target="_blank">Vgl. Myriad&#8217;s Angküdigung</a>.</p>
<p>Morgen, Freitag, 11.2.2011, will Nokia ihre neue Geräte- und OS-Strategie bekannt geben. Von vielen Beobachter wird erwartet, dass Nokia MeeGo aufgeben wird. Man kann sich nun fragen, ob Myriad mit ihrer Bekanntgabe zwei Tage vor derjenigen von Nokia, etwa den finnischen Riesen beinflussen will. Nokia&#8217;s Stellungnnhame wird mit Spannung erwartet: Es geht nämlich darum, ob Nokia in Zukunft entweder Windows Phone 7 oder Android in ihren neuen Geräten implementieren wird. In beiden Fällen bedeutet dies einen fundamentalen Wechsel in Nokia&#8217;s Strategie. Viele internationale Telcos, die Hauptabnehmer von Nokia, scheinen jedoch gegen Android zu sein, da damit Google Stellung verstärkt würde. Man darf gespannt sein.</p>
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